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Der lupenreine Hattrick: Drei deutsche Damen-Teams auf dem Podium

Foto Ittlinger/Laboreur

Der schwedische Krimiautor Stieg Larsson hätte es nicht besser inszenieren können: Das Damenfinale des Fantasy Beachvolleyball Open in Göteborg war an Spannung nicht zu überbieten. Über 10.000 Zuschauer verfolgten das packende 24-Stunden-Match der deutschen Damen-Teams Ittlinger/Laboureur gegen Gernert/Walkenhorst. Wer auf ein enges Spiel hoffte, wurde nicht enttäuscht. Schnell ging das Team Ittlinger/Laboureur in Führung. Eine ausgewogene Strategie gepaart mit einem unbeschwerten Spiel sorgten für eine zügige 1:0 Satzführung. Doch Gernert/Walkenhorst konterten. Wirkten sie zu Beginn der Partie noch ein wenig eingeschüchtert ob der Kulisse, drehten sie nun voll auf. Vor allem Melanie Gernert wirbelte ein ums andere Mal durch das Feld, animierte das Publikum und konnte wichtige Punkte einfahren. Entsprechend ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten und es ging in den Entscheidungssatz. Dort konnte sich kein Team wirklich absetzen. Beide Mannschaften spielten einen fehlerlosen Sideout - angefeuert von den Fans, die vollkommen eskalierten. Sprechchöre abwechselnd für das eine, dann wieder für das andere Team hallten durch die Arena und man hatte fast das Gefühl die Fans feierten sich selbst noch mehr als die Spielerinnen.

Am Ende war es ein Ass von Sandra Ittlinger, das das Spiel beim Stand von 26:24 entschied. Vorher hatte Kira Walkenhorst bereits 8 Matchbälle abgewehrt. Entsprechend groß war die Freude bei den Siegerinnen. Chantal Laboureur war total aus dem Häuschen. “Das war der wichtigste Sieg in unserer Online Beachvolleyball-Karriere” rief sie und lies den Sektkorken knallen, nur um das kühle Getränk in Richtung ihrer Partnerin zu verspritzen.

Als Sieger erhalten Ittlinger und Laboureur 1.000,- €, die sie an das Kinderhilfswerk UNICEF spenden wollen. “UNICEF verdoppelt jede Spende bis 22.05., damit können wir somit richtig helfen!”, verriet Sandra Ittlinger auf Nachfrage.

Im zweiten Spiel des Tages gewannen Karla Borger und Julia Sude gegen das tschechische Team Hermannova/Sluková und machten damit den Hattrick für die deutschen Teams auf dem Podium perfekt.

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